An American Crime (USA 2007)

Regisseur:

Tommy O'Haver

Drehbuch:

Tommy O'Haver, Irene Turner

 

Produktionsleiter:

Pamela Koffler, John Wells

Produzent:

Christine Vachon, Henry Winterstern

 

Kevin Turen, Katie Roumel, Jocelyn Hayes

Koproduzent:

Hans Christian Ritter

 

Darsteller:

 

Ellen Page

Sylvia Likens

Catherine Keener

Gertrude Baniszewski

Hannah Leigh Dworkin

Shirley Baniszewski

Ari Graynor

Paula Baniszewski

Channing Nichols

Patty Ryan

Romy Rosemont

Betty Likens

Jeremy Sumpter

Coy Hubbard

Scout Taylor-Compton

Stephanie Baniszewski

Carlie Westerman

Marie Baniszewski

James Franco

Dennis

 

(Vollständige Cast & Crew Liste)

An American Crime Poster

Ellen Page Online Bewertung:

 


Genre:

Drama

Laufzeit:

92 Minuten

Sprache:

Englisch

Budget:

-

Drehzeit:

3. Juni - 1. Juli 2006

Drehort:

Los Angeles, Kalifornien, USA

Altersfreigabe:

Freigegeben ab 16 Jahren / Rated R for strong, disturbing depiction of child abuse and torture (USA)

Weltpremiere:

19. Januar 2007 (Sundance Film Festival, USA) / Deutschlandpremiere: 9. Februar 2007 (EFM)

Firmen:

First Look International, Killer Films, Capelight Pictures und andere

Offizielle Webseite:

tommyohaver.com/anamericancrime / www.flp.com

IMDb Webseite:

www.imdb.com/title/tt0802948

DVD-Premiere:

16. Mai 2008 (Deutschland, Region Code 2, Capelight Pictures) (weitere DVD Releases anzeigen)


Downloads:

 

An American Crime - End Credits

(MP3 Audio, 7,77 MB)

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An American Crime Poster 2Inhalt:

1965 wurde ein 16-jähriges Mädchen im beschaulichen Bundesstaat Indiana in den Keller gesperrt und aufs gehässigste gequält. Nicht von einem der üblichen Verdächtigen – nein, von ihrer Pflegemutter, deren eigenen Kindern und der halben Nachbarsjugend! Die Willkür und Bodenlosigkeit dieses Verbrechens war ein tiefer Schock für die amerikanische Öffentlichkeit. Tommy O’Havers Verfilmung gelingt es, den Fall in schier unerträglicher Intensität nachzuzeichnen.
Es ist die Leidensgeschichte der jungen Sylvia (Ellen Page). Weil ihre Eltern auf Reisen sind, lebt sie gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Jennie für zwanzig Dollar die Woche in Pflege bei Gertrude Baniszewski und ihren sieben Kindern in bescheidenen Verhältnissen. Sylvia ist ein braves Mädchen. Genau dies wird ihr zum Verhängnis, als herauskommt, dass Gertrudes älteste Tochter Paula schwanger ist. Der aufgestaute Zorn der alleinerziehenden, alkoholabhängigen Mutter entlädt sich urplötzlich auf Sylvia: Als „schlechter Einfluss“ diffamiert wird der Teenager im Keller gefesselt und mittels Nahrungsentzug und Schlägen von Gertrude und den Kindern „bestraft“. Alle machen mit oder schauen zumindest zu. Es ist eine Hemmschwelle gefallen, ohne die sich die Gräueltat blitzschnell zur Norm etabliert. Sylvias Schmerzen werden einfach ausgeblendet. Erklären lässt sich das abartige Handeln der Einzelnen in der späteren Gerichtsverhandlung nicht mehr. Hier starrt man in versteinerte Gesichter. Vor allem die uneinsichtige Hauptangeklagte Gertrude Baniszewski (Catherine Keener) macht die Sinnlosigkeit der Tat qualvoll deutlich. Sylvia Likens Martyrium war den Menschen einfach egal.

Backgroundinformationen:

Intensiv, schockierend und grausam - es gibt viele Wörter, die diesen Film nach einer wahren Begebenheit beschreiben könnten. Die Geschichte ist den meisten Amerikanern immer noch präsent und so spricht dieser Film eine breite Masse an. Mit Catherine Keener und Ellen Page wirken gleich zwei Oskaranwärterinnen an dem Drama mit und es steht außer Frage, dass beide eine sensationelle Performance abgeliefert haben. Ellen ging sogar noch einen Schritt weiter, stellte ihre Ernährung um und nahm etwas an Gewicht ab um annährend so wie die echte Sylvia auszusehen. Aufgrund des Inhalts und den daraus resultierenden Szenen hat dieser Film in Deutschland eine FSK16 Einstufung bekommen.

Auf den Seiten von crimelibrary.com sowie den Wikipedia Einträge von Syliva Likens und Gertrude Baniszewski erhaltet ihr umfangreiche Informationen über eines der schlimmsten Verbrechen unserer Zeit.

Im August 2008 ist in den USA ein Buch von John Dean mit dem Titel “House of Evil” erschienen, welches sich an den Film anlehnt beziehungsweise die Geschehnisse rund um das Verbrechen detailliert aufarbeitet. Gleichzeitig befinden sich im Innenteil Fotos des The Indianapolis Star, die die echten Personen und Bilder vom Tatort zeigen.

Fakten:

  • Beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich im Jahr 1965 in Indiana abspielte.
  • Das Drehbuch basiert hauptsächlich auf den entsprechenden Gerichtsunterlagen zu diesem Mordfall
  • Ellen Page war die erste und einzige Wahl für die Rolle der Sylvia Likens.
  • Ellen Page nahm die Rolle sehr ernst und versetzte sich buchstäblich in Sylvias Lage. Als Regisseur Tommy O’Haver bemerkte, dass sie immer dünner wurde und Ellen fragte ob sie in letzter Zeit etwas gegessen hatte, bekam er die Antwort “Nein, denn Sylvia bekam schließlich auch nichts zu essen”.
  • Catherine Keener wollte zunächst nicht die Rolle von Gertrude Baniszewski, doch sie konnte die Geschichte einfach nicht aus dem Kopf bekommen und willigte letztendlich ein am Film mitzuwirken nachdem sie Regisseur Tommy O’Haver getroffen hatte.
  • Der Großteil des Cast wurde bis zum Lesen des Skriptes nichts über den wahren Mörder von Sylvia Likens.
  • Der Film wurde in der korrekten chronologischen Reihenfolge der Ereignisse gedreht, damit auch die Schauspieler das Gefühl dafür bekommen, was mit Sylvia im Laufe der Zeit passiert ist.
  • Es gibt auch einige historische Ungenauigkeiten, da Sylvias toter Körper zum Beispiel nicht in der Küche sondern im Schlafzimmer im ersten Stock gefunden wurde. Außerdem hatte Getrude sieben Kinder und nicht sechs wie im Film.
  • Tommy O'Haver war von dem Likens Fall sofort fasziniert, erfuhr jedoch erst 19 Jahre später davon als für Gertrude Baniszewski eine bedingte Haftentlassung beantragt wurde
  • Tommy O'Haver wollte das Schauspielerin Catherine Keener in die Rolle der Gertrude Baniszewski schlüpft, da sie ihn mit ihrer Performance als Autorin Nelle Harper Lee in Capote schwer beeindruckt hat

Zitate:

  • "I start shooting this movie with Catherine Keener really soon. It's called, um...The Basement, well maybe."
    (Ellens erste Erwähnung des Projekts bei ihrem Besuch im Fuse Studio im Mai 2006; Quelle: imdb.com)
     
  • "As a mother I said to myself, 'I can't do this.' Later I thought: 'I'm a mother. I kind of should.'"
    (Catherine Keener on playing the abusive Gertrude Baniszewski; Quelle: trutv.com)
     
  • "It would have been easy to take this story over the top. So I purposely pulled back. My mantra was 'restraint, restraint, restraint.'" (Director Tommy O'Haver on sensationalizing the film's inevitably shocking material; Quelle: trutv.com)
     
  • "I thought her performance was underplayed. That was the sort of sensibility I wanted for the film."
    Director Tommy O'Haver on casting actress Catherine Keener after seeing her in Capote; Quelle: trutv.com)
     
  • "It really is a fictionalized version in some ways. We try to hit all the major points in the trial as to the stories revealed. Then we created an interpretation as to how this could have happened based on that. A lot of it has to do with Gertrude's character and trying to explain how someone who was a human being and not necessarily evil to begin with could tip over the edge and commit such a heinous act."
    (Director Tommy O'Haver on making "An American crime" as an interpretation of the facts; Quelle: trutv.com)
     
  • “What she went through is truly and utterly nauseating, inconceivable. It’s far worse than the film. If people want to learn about it, they can find it on the Internet and read up on it. It’s just absolutely atrocious, and if this was even three quarters of that, it would be unwatchable.” (Ellen Page über den Film; Quelle: www.comingsoon.net)
     
  • “I ran away to Nova Scotia. It was the summer and I swam in lakes everyday and drank really yummy coffee and tried to not keep obsessing, because I’m kind of obsessive and I really needed to separate myself because it’s not a easy thing on the mind and body.” (Ellen über die Erholungsmaßnahmen nach dem Dreh; Quelle: www.comingsoon.net)
     
  • “I was just blown away and could hardly believe it was a true story. I remember literally just going on the computer and staying up all night and reading everything I could. It just, like, splintered my heart.”
    (Ellen Page über ihre Vorbereitungen zum Film; Quelle: nytimes.com)
     
  • “I knew of Ellen just because I’m a fan. I had seen “Hard Candy” and like everyone else, was blown away by her. When I heard she was interested, it definitely added to the credibility of the whole thing. For me, I just assumed we were going to be partners and we were. We were in it together and for each other, whichever way we had to go.”
    (Catherine Keener über die Arbeit mit Ellen Page; Quelle: www.comingsoon.net)
     
  • “When I was doing An American Crime, working with Ellen Page – she was really cool, but it was kind of intimidating
    [...] I do like Ellen, she has really unique and has made unique choices in her choices.”

    (Harley McFarland über ihre Eindrücke am Set und ihre Vorbilder in der Industrie; Quelle: juniorcelebs.com)

Releasetermine:
 

Land

Datum

Festival / Event / Ort / Bemerkung

Webseite

USA

19. Januar 2007

Sundance Film Festival

sundance.org

Deutschland

9. Februar 2007

European Film Market / Berlinale 2007

berlinale.de

Deutschland

24. Juli - 22. August 2007

Fantasy Filmfest

fantasyfilmfest.com

USA

17. August 2007

Limitierter Release

 

Spanien

6.-8. Oktober 2007

Sitges Film Festival / Barcelona

cinemasitges.com

Schweden

16. November 2007

Stockholm International Film Festival

stockholmfilmfestival.se

Schweden

7. Dezember 2007

 

 

USA

10. Mai 2008

Showtime / TV Premiere

 

Griechenland

15. Mai 2008

 

 

Deutschland

16. Mai 2008

DVD Release

 

Rumänien

31. May 2008

Transilvania International Film Festival

www.tiff.ro

Spanien

13. Juni 2008

 

 

Island

19. Juni 2008

 

 

Finnland

18. Juli 2008

 

 

Mexico

8. August 2008

 

 

USA

19. August 2008

DVD Release

 

Niederlande

19. August 2008

DVD Release

 

Brasilien

22. August 2008

 

 

Kanada

28. Oktober 2008

DVD Release

 

Frankreich

1. Juni 2011

DVD Release

 

Letztes Update: 18.06.2014 Spende  Twitter  Facebook  YouTube  HiStats © 2006-2014 Dominik Keppner
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