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350.org & “10/10/10 Global Work Party”
Im Sommer 2010 schloss sich Ellen Page im Kampf gegen den Klimawandel der 350.org Bewegung von Bill McKibben an, drehte erneut ein PSA und nahm an der “10/10/10 Global Work Party” teil. Das Ziel dieses globalen Events war eine eindeutige, politische Nachricht zu vermitteln:
„Wir packen die Klimakrise an – und wir erwarten das auch von der Politik!“
Eines der größten Events in Los Angeles war die ”Kick Coal and Oil Out of LA Rally” rund um die City Hall, welche von Greenpeace, Green LA und dem Sierra Club im Rahmen der ”Beyond Coal” Kampagne und dem stadtweiten “CicLAvia” Projekt veranstaltet wurde. Hunderte von Bürgern kamen zusammen und demonstrierten gegen die Nutzung von Kohle und Öl sowie Firmen, die bei der Energieproduktion eine Schädigung von Mensch und Natur in Kauf nehmen.
Zum Zeitpunkt der Veranstaltung wurden rund 40% des elektrischen Stroms von einem Kohlekraftwerk in Arizona und Utah geliefert, obwohl man diese genauso gut über erneuerbare Energiequellen wie Sonne und Wind gewinnen könnte. Außerdem hatte die Stadt eine der größten Ansammlungen von Ölraffinerien in den Vereinigten Staaten, welche die Luft verschmutzen und dadurch den Einwohnern schaden beziehungsweise die Umwelt zusätzlich belasten. Angesichts dieser Fakten war das Ziel der Kundgebung das Bewusstsein für Los Angeles enormes Potenzial hinsichtlich erneuerbaren Energien zu wecken. Um ihrem Wunsch nach Veränderung Nachdruck zu verleihen, haben rund 7,000 Personen eine Petition unterschrieben, in der die Stadtverwaltung angewiesen wird dafür Sorge zu tragen, dass das Department of Water and Power (LADWP) bis 2020 keinerlei durch Kohlekraft erzeugte Energie einsetzt.
Ellen besuchte das Event und hielt sogar eine kurze Rede vor den anderen Umweltschützern. Außerdem unterstützte sie den “Hell No on Prop 23” Protestmarsch, der zum selben Zeitpunkt stattfand. ”California Proposition 23” sieht vor, dass die Umsetzung des Air Pollution Control Laws (AB 32) solange ausgesetzt wird, bis sich die lokale Arbeitslosenquote in vier aufeinanderfolgenden Quartalen auf 5,5% oder weniger beläuft. Da der Wert bei 12,4% lag, sahen Gegner darin eine reine Hinhaltetaktik um die Inkraftsetzung von Umweltschutz- bestimmungen zu verzögern. Durch AB 32 soll nämlich geregelt werden, dass Treibhausgase bis 2020 durch den Einsatz von erneuerbaren Energien auf das Niveau von 1990 gesenkt werden. Außerdem sollen Umweltsünder, wie etwa die Betreiber von Kraftwerken und Ölraffinerien zur Zahlung weiterer Steuern und einer regelmäßigen Berichterstattung bezüglich der verursachten Luftverunreinigung verpflichtet werden.
Was kommt als nächstes? Ein einziger Tag ist mit Sicherheit nicht genug um die globale Erwärmung zu stoppen, zumal sich die Umwelt bekanntlich nicht selbst heilen wird. Der Klimawandel ist ein ernsthaftes, gegenwärtiges Problem und kein zukünftiges Horrorszenario. Leider haben gewisse Regierungen zu diesem bedeutenden Thema immer noch eine recht zögerliche Haltung und schieben die Klärung wichtiger Fragen vor sich her. Doch jetzt ist die Zeit zum Handeln! Unsere politischen Führer müssen endlich die Sache angehen, neue Strategien und Pläne entwickeln sowie mehr Leute einbinden. Besucht 350.org für Informationen, wie auch ihr euren Beitrag leisten könnt. In dieser sich ständig ändernden Welt ist jede Hilfe und Unterstützung wichtiger denn je. Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass auch Ellen es zu schätzen wüsste, wenn sich die Fans ihren Bemühungen anschließen und sich um die Zukunft unseres Planeten kümmern!
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