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Fox überrascht mit »X-Men: Days of Future Past« Panel auf der Comic-Con / Virales Marketing für Trask Industries
X-Men: Days of Future Past

Wochenlang war nicht klar welche Projekte Twentieth Century Fox in der Halle H bei der diesjährigen San Diego Comic-Con International vorstellen wird. Wenige Tage vor dem eigentlichen Event am 20. Juli wurde dann gemunkelt, dass wohl »Dawn of the Planet of the Apes« und »The Wolverine« auf dem Programm stehen. Es machte jedoch auch ein Gerücht bezüglich einer großen Überraschung die Runde.

Am Ende des Panel für »The Wolverine« war Schauspieler Hugh Jackman schon dabei die Bühne unter dem Applaus der anwesenden Fans zu verlassen, machte dann aber eine Kehrtwende und ergriff erneut das Wort. "Wenn man Teil eines solchen Films ist hat man den Vorteil, dass man die Möglichkeit bekommt noch andere Dinge zu tun. Wie beispielsweise kleinere Independent-Filme zu drehen. Ich möchte euch den Regisseur eines kommenden Filmes vorstellen, an dem ich ebenfalls beteiligt bin. Es ist ein kleiner Film, es wird also nicht lange dauern und ich hoffe Fox hat nichts dagegen. Ladies und Gentleman, Bryan Singer!" Das war der Beginn des unangekündigten Panels für »X-Men: Days of Future Past«, welcher umgehend eine Welle der Begeisterung unter den Anwesenden auslöste.

» SDCC - X-Men: Days of Future Past Panel (20.07.2013) «



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(Format: AVI | Codec: XviD | Dauer: 39:33 min | Auflösung: 640x360 | Größe: 333,0 MB)
© San Diego Comic-Con Unofficial Blog. All rights reserved.

"Ich freue mich wieder hier zu sein. Es fühlt sich wie ein Jahrzehnt an. Es ist eine großartig »X-Men: Days of Future Past« in Montreal zu drehen. Die Spezialeffekte sind noch nicht fertig und wir haben noch etwa einen Monaten mit Dreharbeiten vor uns, aber habe ich einige Ausschnitte zusammengestellt", sagte Singer auf der Bühne bevor das in 3D aufbereitete Material abgespielt wurde. Die vielleicht überraschendste Neuigkeit an dieser Stelle ist, dass anders als in der Comic-Vorlage nicht Ellens Figur Kitty Pryde durch die Zeit reisen wird. Singer modifiziert diesen Teil der Geschichte ein wenig und schickt stattdessen Wolverine zum »X-Men: First Class« Cast in die 70er Jahre zurück. Das Video beginnt mit dem älteren Logan, Magneto (Ian McKellen) und Xavier (Patrick Stewart) in einer fernen, apokalyptischen Zukunft. "Du wirst das für mich tun, worum ich dich einst gebeten habe. Logan, ich war ein andere Mensch. Führe mich. Habe Geduld mit mir", sagt ein zerzauster und erschöpft wirkender Professor X in seinem Rollstuhl. "Geduld ist nicht meine Stärke", entgegnet Logan. Magneto steht in einer Kunstgalerie, draußen auf den Straßen von London kommt es zu Ausschreitungen. In der nächsten Szene sieht man den besorgten Präsident Richard Nixon, eine Art Panic Room wird im Weißen Haus geöffnet und Wolverine wird mehrere Male in die Brust geschossen. In der Zukunft verstecken sich die meisten X-Men, darunter auch Storm, Rogue, Ice Man und Kitty Pryde im Untergrund und schmieden einen letzten verzweifelten Plan um Wolverine in sein jüngeres Ich zu transportieren, damit dieser in der Vergangenheit mit Hilfe des jungen Xavier den Lauf der Geschichte verändert. Eine Reihe von Actionszenen, die meisten davon finden offensichtlich in den 70er Jahren statt, und ein Twist zwischen Michael Fassbender und James McAvoy, welche sich mit der von Wolverine beschriebenen Zukunft leidenschaftlich auseinander setzen, enden schließlich in einer Begegnung zwischen Stewarts Professor X und seinem jüngeren Ich in einer Art Gedankenumgebung. "Bitte", fleht der Ältere den Jüngeren an, "wir brauchen Dich damit wir wieder hoffen können".

X-Men: Days of Future Past Panel

"Das ist ein ganz schön langer Tisch", bemerkte Singer im weiteren Verlauf des Panels und fügte hinzu es würden noch einige Autoren und Produzenten kommen. Das war eine klitzekleine Untertreibung, da er anschließend den kompletten Cast von »X-Men: Days of Future Past« unter tosendem Beifall auf die Bühne bringt. Dazu gehören der Drehbuchautor Simon Kinberg, die Produzenten Lauren Shuler Donner und Hutch Parker sowie die Darsteller Omar Sy, Ellen Page, Shawn Ashmore, Anna Paquin, Halle Berry, Ian McKellen, Patrick Stewart, Hugh Jackman, James McAvoy, Michael Fassbender, Peter Dinklage, Jennifer Lawrence, Nicholas Hoult und Evan Peters.

Nachdem alle ihren Platz eingenommen haben, gehörten die ersten Minuten den Schauspielerin, welche zunächst sich und dann ihre Rolle vorstellten - sofern dies nicht schon von vornherein klar und bekannt war. Evan Peters beschrieb Quicksilver dabei als eine Art Spasti, der sehr schnell ist. "Er redet schnell, bewegt sich schnell und alle anderen sind im Vergleich zu ihm sehr langsam. Es ist so als wenn man ständig auf den Vordermann am Geldautomaten warten müsste". Peter Dinklage, über dessen eigentliche Rolle im Vorfeld nur spekuliert werden konnte, enthüllte er wird Bolivar Trask spielen, den Erfinder der Mutanten jagenden Sentinels. Jennifer Lawrence war jedoch die Erste, welche echte Details über ihre Figur Raven verriet. "Sie wird sich auf eine Reise begeben und Stück für Stück zu der Rebecca Romijn, später Mystique, werden die wir kennen. Sie fühlt sich immer noch mit Charles verbunden - jedoch nicht geographisch; sie hat ihn eine ganze Weile nicht mehr gesehen".

X-Men: Days of Future Past PanelX-Men: Days of Future Past Panel

"Das ist echt die Qual der Wahl", sagte Hugh Jackman, der den angereisten Fans pausenlos für ihre Unterstützung und die steile Laufbahn seiner Karriere dankte, und fügte hinzu, "Zuerst mit den Leuten aus den ersten Filmen und anschließend mit den Leuten aus den jüngsten Filmen zu arbeiten ist unglaublich". Dies sollte nicht die letzte Bemerkung dieser Art gewesen sein, da sich viele Darsteller dieser Aussage anschlossen und die Zusammenarbeit mit den Kollegen aus jeweils andere Riege positiv hervorhoben. "Es ist toll in Kalifornien zu sein, besonders da ihr die Proposition 8 aufgehoben habt", bemerkte Ian McKellen. "Nun suche ich einen Ehemann ... Es freut mich dich kennenzulernen, Michael [Fassbender]."

Halle Berry, welche zusammen mit Ehemann Olivier Martinez das zweite Kind erwartet, erklärte die Vor- und Nachteile die es gibt wenn man Ororo Munroe aka Storm spielt: "Was ich sehr an Storm mag ist, dass für die Truppe eine Art Mutterfigur ist, aber gleichzeitig zu einem echten Brutalo wird wenn es darauf ankommt. Was ich an Storm nicht so mag ist die Tatsache, dass sie so wenige Sympathien geniesst. Was ist bloß los mit Storm? Ihr kennt die Comics vermutlich besser als ich - ist sie asexuell und keiner hat es mir gesagt? Aber ich liebe sie trotzdem. Als ich den Anruf bekam, hat es nicht einmal eine halbe Sekunde gedauert bis ich zugesagte". Anna Paquin wurde mit 17 für den ersten X-Men Film gecastet und brachte ihre Dankbarkeit für die Beteiligung an dem kommenden Film mit den "Es ist wirklich klasse wieder hier zu sein" zum Ausdruck. Mit Hinblick auf Iceman sagte Shawn Ashmore, "Ich denke man wird viel cooles Zeug sehen, welches die Leute nicht unbedingt erwarten, aber sich mitunter für die ein oder andere Figur schon lange gewünscht haben". Ellen Page war ebenfalls froh darüber zurück im Mutanten-Unversium zu sein und ihre erste Rolle in einer größeren Filmproduktion neu aufleben lassen zu können: "Als ich den ersten Film gedreht habe, war ich nie zuvor an einem Filmset dieser Größenordnung. Das hat mich wirklich überwältigt. Ich schloss mich einer Gruppe von Personen an, welche sich bereits sehr nahe stand und sehr vertraut miteinander war. Trotzdem waren sie allerliebst und freundlich zu mir. Ich hätte niemals erwartet noch einmal Kitty Pryde spiele zu können und bin deshalb sehr begeistert". Der Eröffnungsrunde endete schließlich mit Omar Sy, der offenbarte: "Ich spiele Bishop. Er ist ein Mann aus der Zukunft. Er kämpft ums Überleben, wie alle von uns".

New X-MenNew X-MenNew X-MenNew X-Men

Doch nicht nur die Schauspieler kamen bei dem Panel zu Wort. "Es ist uns sehr wichtig möglichst nah an den ursprünglichen Comics zu bleiben", betonte Simon Kinberg. "Dies ist unsere Art und Weise sie zu ehren". Shuler Donner fügte hinzu, "Es ist leicht mit den Geschichten zu arbeiten, weil alleine schon die Comics so sehr gut geschrieben sind". Hutch Parker hat in seiner 25jährigen Tätigkeit als Filmemacher "zu keinem Zeitpunkt einen besseren Cast gesehen".

Die kurze Fragerunde eröffnete daraufhin ein Fan, welcher wissen wollte ob es in dem immer größer werdenden X-Men Universum auch einen Platz für die populäre Figur Deadpool geben wird. "Alles ist möglich", entgegnete Bryan Singer. "Vielleicht nicht in diesem Film ... aber alles ist möglich". Dann funkte Moderator Geoff Boucher dazwischen und äußerte die Idee eines Kampfes zwischen Iron Man und Wolverine in einem zukünftigen Film. "Ich möchte Iron Man keinen Dämpfer geben, aber hey ...", scherzte Jackman, "ich bin offen für alles. Aber das müssen letztendlich die Leute über mir entscheiden". Bevor das Panel zu einer "Welchen X-Men außer eurem eigenen würdet ihr gerne spielen" Frage überging, wunderte sich Boucher woher die plötzliche Begeisterung für Quicksilver, wohl auch begründet durch das Engagement bei »Avengers 2«, kommt. "Quicksilver war stets ein Teil der Handlung", antworte Singer. "Es hat allerdings eine Weile gedauert den richtigen Darsteller zu finden ... Ich kann allerdings nicht für die »Avengers« sprechen, aber ..." "Keine Ahnung, er bewegt sich schnell, redet schnell", machte Peters nahtlos weiter und hatte damit die Lacher auf seiner Seite. "Alle anderen sind im Vergleich zu ihm sehr langsam".

Während Wolverine drei Erwähnungen bekam, gewann Mystique die nachfolgende Umfrage unter den Panelteilnehmern mit insgesamt vier Stimmen. Patrick Stewart meinte nur er würde "jede weibliche Rolle in jedem X-Men Film spielen, denn dies würde seine Chancen auf einen Academy Award erheblich steigern. Hintergrund dieses Scherzes ist, dass sowohl Berry als auch Lawrence eine goldene Statur bekamen nachdem sie in einem X-Men Film mitgespielt hatten - wenn gleich für verschiedene Rollen. McKellen wiederum bedauerte mit einem Augenzwinkern nun nicht mehr den jungen Magneto spielen zu können. Insgesamt herrschte unter der gesamten Crew eine hervorragende Stimmung und die Zukunft des Franchise scheint in guten Händen zu sein.
» SDCC - X-Men: Days of Future Past Pressekonferenz (20.07.2013) «



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(Format: AVI | Codec: XviD | Dauer: 22:53 min | Auflösung: 640x360 | Größe: 193,0 MB)
© CraveOnline Media, LLC. All rights reserved.

Vor dem Panel fand eine Konferenz für die Vertreter der Presse in einem separaten Raum auf dem Festivalgelände statt. Bezüglich den Herausforderungen, welche die Verfilmung der ursprünglichen Geschichte mit sich bringt, antwortete Bryan Singer: "Das Ziel war den Cast über eine Zeitreise oder eine Art Zeitverschiebung zusammen zu bringen. Die Grundlage dafür ist, dass das Bewusstsein des Wolverines der Zukunft in den Körper seines jüngeren Ebenbildes transportiert wird. Dies war eine logische Entscheidung, denn Hugh kann beide Rollen übernehmen da Wolverine nicht altert. Außerdem war es fantastisch seine Figur auf diese Weise in beiden Welten einsetzen zu können. Für mich persönlich war es eine tolle Gelegenheit erneut mit dem bekannten Cast zu arbeiten und gleichzeitig den neuen Cast kennenzulernen. Der Regisseur nahm hier auch Stellung zu den Gerüchten, er würde einige Elemente im Mutanten-Universum umschreiben; darunter auch einige Ereignisse von »X2«. "Immer wenn man in der Zeit zurückgeht - und dieser Film dreht sich sowohl um die X-Men als auch um Zeitreisen - gibt es solche Risiken. Doch ich gehöre nicht zu den Zuschauern. Ich bin nur ein Filmemacher und glaube sowohl an eine gewisse Kontinuität, die wir beibehalten und pflegen werden, als auch an die Dinge, welche wir zu ändern gedenken. Wenn man in der Zeit zurückgeht und sich in Ereignisse einmischt, ist das eine Begleiterscheinung. Folglich steckt in einigen der Gerüchte sicherlich ein wenig Wahres".

X-Men: Days of Future Past Press Conference

Es wird auf jeden Fall ein Zusammenspiel zwischen den älteren und jüngeren Versionen der Charaktere geben. "Wolverine ist das Bindeglied", erklärte Singer. Seine Interaktionen mit dem jüngeren Cast sind essentiell. Es wird einen Moment geben, wo sich die Charaktere von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen. Und wir versuchte dies auf eine einzigartige Art und Weise zu realisieren. Das Ganze ist schon einmal passiert, doch da ich bereits einen Film über Zeitreisen gemacht habe, wollte ich dieses Mal einige Rahmenbedingungen und Regel aufstellen und ihnen treu bleiben". Die größte Überraschung in diesem Zusammenhang ist mit Sicherheit die Rückkehr von Patrick Stewart als Professor Charles Xavier - trotz der Ereignisse in »X-Men: Der letzte Widerstand«, in dem sein Körper von Jean Grey pulverisiert wurde. "Meine Vermutung war, dass Ian und Halle und Hugh erneut zu sehen sein werden, und ich außen vor bin", gab Stewart zu. "Doch etwas ist passiert, worüber ich allerdings nicht reden darf -- nicht wahr?" "Ich kann mir durchaus vorstellen warum Xavier am Ende von »X-Men 3« immer noch am Leben ist", kommentierte Singer. "Man nehme die Szene am Ende des Films als sein Bewusstsein sich in diesem Mann im Krankenhaus befindet und bringt einige andere mächtige Mutanten ins Spiel. Mutanten können vielerlei Dinge, so alles ist möglich."

Der neue Film wird in unterschiedlichen Zeitperioden spielen. Eine davon werden die 70er Jahre sein, was abgesehen von den X-Men Anzügen viel kreativen Spielraum für Kostüme gibt. "Ich persönlich habe es genossen Klamotten aus dieser Zeit zu tragen", schwärmte Jennifer Lawrence. "Ich mag diese Periode und ich trage diese Art von Kleidung wenn immer möglich". Bei Mystique wird sich ein bisschen was ändern; genauer gesagt ihr Aussehen wird im Detail abgeändert. Es wird allerdings immer noch die gleiche Farbe verwendet. "Als wir sie zuletzt sahen, war sie ein Mutant und stolz darauf. Sie kämpfte anfangs jedoch mit dem Problem mit dem sich auch gewöhnliche Menschen häufig auseinandersetzen, nämlich mit dem eigenen Aussehen. Deshalb war sie im ersten Film etwas zugeknöpft, aber dieses Mal ist von Anfang an selbstsicher und zeigt dies entsprechend". "Es ist eine sehr kooperative Sache", gab Michael Fassbender zu Protokoll. "Das ist eine Sache, die ich als Ganzes empfunden habe. Die Kleidung, Magnetos Outfit, die Filmsets." "Das Beste am älteren Magneto ist, dass man keinen Helm mehr tragen muss", warf Ian McKellen spontan ein und fügte in Richtung des Kollegen Fassbender an, "Über Helme werden wir uns später noch unterhalten".

Trask IndustriesTrask Industries
Trask IndustriesTrask Industries

Das virale Marketing hat schon begonnen, obgleich die Dreharbeiten in Montreal noch nicht abgeschlossen sind. Es gibt einen Werbespot (siehe unten), Fanartikel (darunter ein Cap und verschiedene Poster, die an die Besucher der Comic-Con verteilt wurden) sowie eine (fantastisch und professionell aussehende) Webseite für Trask Industries, der fiktive Hersteller der Sentinel-Roboter. Außerdem können die Fans über die offizielle Webseite zum Franchise, den offiziellen YouTube Kanal, die Facebook Seite und Twitter die neusten Informationen, Bilder und Videos bekommen. Regisseur Bryan Singer auf der zuletzt genannten Plattform zu folgen ist ebenfalls eine sehr guter Weg um auf dem Laufenden zu bleiben. In Anbetracht der Popularität des zugrundeliegenden Comics, dem hervorragenden Cast und den hohen Erwartungen und Hoffnungen der Fans weltweit, bin ich mir sicher, dass wir bis zum Kinostart von »X-Men: Days of Future Past« im Sommer 2014 eine umfangreiche Marketingkampagne erleben werden.
» X-Men: Days of Future Past - Viraler Teaser «



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Datum: 10.08.2013 - 23:18:20 Verfasst von Dominik
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Kinostarts und Premieren von »The East« / Ellens TV Auftritte / »Beyond« auf der E3 / Erster »Touchy Feely« Trailer
Einige werden sich in der Zwischenzeit bestimmt gefragt haben, ob der deutsche Bereich dieser Webseite überhaupt noch gepflegt und aktualisiert wird. Ja, wird er. Leider war ich jedoch beruflich und privat in den letzten Wochen sehr eingespannt, so dass nur wenig Freizeit blieb. Gleichzeitig macht es einem Ellens parallele Beteiligung an insgesamt vier Projekten momentan nicht leicht den Überblick zu behalten beziehungsweise Neuigkeiten plätschern so fast jeden Tag herein. Dies hat zur Folge, dass man mehr Zeit bräuchte um alles zu bearbeiten und abzudecken als einem zur Verfügung steht. In diesem Zusammenhang genießt natürlich der englische Teil eine höhere Priorität; sprich wenn es irgendwelche Updates gab, dann wurden sie vorzugsweise dort publiziert. Doch hier ist nun der nächste deutschsprachige Artikel, welcher alle Ereignisse und Neuigkeiten der letzten 3 Monate abdeckt.

The East New York PremiereThe East Brooklyn Premiere

Kurz vor dem US-Kinostart richtete Fox Searchlight Premierenveranstaltungen für »The East« im Sunshine Landmark Cinema in New York am 20. Mai sowie am darauffolgenden Tag im Nitehawk Theater im Stadtteil Brooklyn aus. Neben Regisseur Zal Batmanglij und den Hauptdarstellern Brit Marling, Alexander Skarsgård, Patricia Clarkson und Ellen waren dabei »Another Earth« Regisseur Mike Cahill, die Schauspielgeschwister Zoe und Maya Kazan, Sänger Eric West, Schauspielerin Heather Matarazzo, Schauspieler Zachary Levi, Schauspielerin Lenay Dunn sowie Grace Coddington von Vogue zugegen.

The East Los Angeles PremiereThe East Los Angeles Premiere
The East Los Angeles PremiereThe East Los Angeles Premiere

Knapp eine Woche später fand am 28. Mai eine weitere Filmpremiere im bekannten Arclight in Los Angeles statt. Hier war nicht nur der Rummel um einiges größer, sondern auch die Anzahl der anwesenden Cast-Mitglieder. Zu den zuvor genannten Personen gesellten sich nämlich die Darsteller Aldis Hodge, Danielle Macdonald sowie Hillary Baack an diesem Abend.

Parallel zu diesen Events wurde ordentlich die Werbetrommel gerührt, was dazu führt, dass Ellen innerhalb weniger Tage gleich in vier verschiedenen TV Shows auftrat. Der erste Halt war die »Daily Show with Jon Stewart«, von der Ellen selbst ein großer Fan ist. Im Gespräch mit Stewart redete sie nicht nur über »The East« sondern auch aktuelle Themen sowie den Umweltschutz im Allgemeinen. Fast schon obligatorisch wurden gleichzeitig Ellens kanadischen Wurzeln thematisiert, wobei dies erfreulicherweise in einem verträglichen Rahmen blieb. Insgesamt war es eine gute, nicht zu steife Unterhaltung und einer von Ellens besseren TV-Auftritten. Bei der »Late Late Show with Craig Ferguson« am 28. Mai verhielt es sich leider genau umgekehrt. Das Interview hatte wenig Informationsgehalt, beschränkte sich auf Smalltalk und bot abgesehen von einer kleinen Rollenspieleinlage nichts Erwähnenswertes. Wäre am Ende nicht ein kurzer Ausschnitt aus »The East« gezeigt worden, hätte man sich ernsthaft nach dem Sinn von Ellens Besuch in dieser Show fragen müssen. Erfreulicherweise ging es bei »Conan« am 3. Juni schließlich wieder in die andere Richtung. Nachdem man zuerst über Kanada, Hockey und den aus Halifax stammende "McLobster" Burger gesprochen hatte und Ellen abermals ihr Jongliertalent unter Beweis stellte da der Talkmaster wie durch Zufall erneut einige Bälle parat hatte, rückte das aktuelle Filmprojekt in den Vordergrund. Die junge Kanadierin konnte in diesem Zusammenhang erneut von ihren Erlebnisse im Happy Valley in Oregon berichten und klärte die Zuschauer über die Lebensweise der Freeganer, welche auch im Film ein wichtiger Aspekt ist. Während eines kurzen Abstechers nach Kanada schaute Ellen am 21. Juni bei George Stroumboulopoulos in dessen gleichnamiger CNN Show vorbei. Dies war von allen der seriöseste Auftritt, bei dem unter anderem ihre Rollenwahlen, die Auswirkung ihrer Arbeit auf das tägliche Leben, aktuelle Geschehnisse in der Welt, aber auch ihr Verhältnis zu Twitter angesprochen wurden. Die Videos zu den Aufritten findet ihr unten.

» The Daily Show with Jon Stewart (20.05.2013) «



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» The Late Late Show with Craig Ferguson (28.05.2013) «



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» Conan (03.06.2013) «



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» Stroumboulopoulos (21.06.2013) «



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RedditNur zwei Tage später ließ sich Ellen zu ihrer ersten AMAA (Ask Me Almost Anything) Runde auf dem Social-News-Aggregator Reddit hinreißen. Die entsprechende Info wurde allerdings relativ kurzfristig, also wenige Stunden vorher, über Twitter und Facebook bekanntgegeben. Trotzdem fanden sich einige Hundert Fans ein, welche während der etwa dreistündigen Sitzung im Stile eines Forums mehr oder weniger sinnvolle Fragen übermittelten. Etwa zwei Dutzend davon wurden letztendlich von Ellen beantwortet, was man auf ihrer Profileseite nach wie vor nachvollziehen kann. Der komplette Thread mit allen eingereichten Fragen befindet sich hier.

Trotz der Medienpräsenz von Ellen und dem restlichen »The East« Cast, der Nutzung diverser sozialen Netzwerke und der durchaus guten Kritiken (siehe Übersicht in der englischen Newssektion), blieb der Film am Ende hinter den Erwartungen zurück. Bis Ende Juli spielte er weltweit nur etwas mehr als 2 Millionen Dollar ein. Davon kamen laut der Webseite Box Office Mojo wiederum lediglich 4 Prozent aus dem Ausland. Angesichts der Produktionskosten von geschätzten 6,5 Millionen Dollar wird man bei Fox Searchlight alles andere als erfreut über diese Zahlen sein. Zumindest für das Einspielergebnis außerhalb der USA gibt es eine recht einfache Erklärung. Hier sind die Darsteller zum einen weniger bekannt, es wurde kaum Werbung für den Film gemacht und zum anderen lief »The East« - zumindest in unseren Breitengraden - in nur sehr wenigen Kinos an. Auf der Facebookseite von 20th Century Fox Deutschland wird übrigens ein recht nützlicher Kinofinder angeboten, mit dem man sofort sieht wann und wo der Film im näheren Umfeld gezeigt wird. Wer keine Möglichkeit den Film im Kino anzuschauen, muss unter Umständen nicht lange auf eine zweite Chance warten. Denn schon am 17. September erscheint in den USA die entsprechende DVD beziehungsweise Blu-ray. Details dazu könnt ihr der offiziellen Pressemitteilung entnehmen, welche bereits in der englischen Newssektion gepostet worden ist.

Auch zum kommenden Videospiel »Beyond: Two Souls« gibt es etwas Neues zu berichten. Quantic Dream zeigte auf der Sony Pressekonferenz während der diesjährigen Electronic Entertainment Expo, kurz 3, nämlich nicht nur eine Playstation 4 Tech-Demo mit dem Titel »The Dark Sorcerer«, sondern auch neue Szenen vom aktuellen PS3 Projekt. Diese wurden von Co-Ceo Guillaume de Fondaumière live auf der Bühne angespielt und von CEO David Cage entsprechend kommentiert.

» Beyond: Two Souls - E3 Press Conference (10.06.2013) «



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Der gezeigte Level stammt aus dem letzten Drittel des Spiels und schlägt eine völlig neue Richtung ein. Jodie Holmes wurde von der CIA rekrutiert und soll in deren Auftrag den skrupellosen Kriegsherren Jamaal in Somali ermorden. Als Ein-Frau-Armee bahnt sich ihren Weg durch die von zahlreichen Straßenkämpfen heimgesuchte Stadt und bekommt nach einer ersten Actionsequenz unverhofft Unterstützung von einem Kindersoldaten namens Salim. Als Jodie kurz darauf an die (körperlichen) Grenzen ihrer Möglichkeiten stößt, wird einmal mehr deutlich wie essenziell das Zusammenspiel zwischen den beiden steuerbaren Charakteren sein wird.

Beyond: Two SoulsBeyond: Two Souls

Aufgrund von heftigen Feuergefechten ist Holmes gezwungen in der Deckung zu verharren und schickt stattdessen Aiden los um das Problem zu lösen. Als geisterhafte Erscheinung kann er frei durch das Terrain schweben, Objekte zur Ablenkung nutzen oder manipulieren sowie etwaige Angreifer auf verschiedene Weisen aus dem Weg räumen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die geistige Kontrolle, welche dem Spieler volle Kontrolle über den aktuell besetzten Gegner gibt. Letztendlich läuft es aber meist auf ein schnelles Ableben des selbigen hinaus, wahlweise durch einfachen Selbstmord (z.B. Sprung von einer erhöhten Plattform) oder in dem man die Aufmerksamkeit und somit auch das Feuer seiner Mitstreiter auf sich zieht. Trotz der vermeintlichen Freiheiten unterliegt auch Aiden gewissen Einschränkungen. Der Wichtigste ist dabei wohl, dass er sich nur bis zu einer gewissen Entfernung von Jodie entfernen kann. Diese fungiert somit als eine Art Anker und verhindert gleichzeitig, dass versierte Spieler den kompletten Level als anscheinend übermächtigen und unbesiegbaren Geist absolvieren. Die Bewegungen und Handlungsmöglichkeiten der menschlichen Protagonistin sind übrigens auch nicht vollkommen frei. In der Regel gibt es sogenannten Quick-Time Events oder zumindest eine situations-abhängige fest definierte Auswahl an Aktionen.

Der zuvor erwähnte Zwiespalt kommt erneut zum Tragen als sich das Duo dem Versteck der Zielperson nähert. Da sich diese hinter hohen Mauern versteckt hält und von den eigenen Landsleuten streng bewacht wird, nimmt Jodie noch einmal eine passive Rolle ein. Sie versteckt sich in unmittelbarer Nähe und überlässt Aiden die Schmutzarbeit, welcher durch die Wände schwebt, Besitz von einer der Wachen ergreift und schließlich ohne Rücksicht auf Verluste Jamaal niederstreckt. Dass die einfachste Lösung nicht immer auch die Beste ist, wird dem Spieler im weiteren Verlauf überdeutlich veranschaulicht. Jodie hat nämlich nur teilweise Kontrolle über Aiden und beispielsweise keinen Einfluss auf dessen teilweise exzessiven Gewaltanwendung. Als Jodie an den Ort des Geschehens vordringt um Beweisfotos für den Tod des Kriegsherren zu machen, taucht auch Salim wieder auf der Bildfläche auf. Es stellt sich heraus, dass ausgerechnet sein Vater von Aiden für die Ausführung der Tat benutzt und im Schusswechsel tödlich getroffen wurde. Der kleine Junge gibt natürlich umgehend Jodie die Schuld dafür, richtet seine Waffe auf sie und drückt ab. Jodie wird jedoch sofort von Aiden durch eine Art Schutzschild umhüllt und überlebt den Anschlag auf ihr Leben unverletzt. Bedauerlicherweise bleibt keine Zeit für Beileidsbekundungen oder ein klärendes Gespräch, da die zuvor abgegebenen Schüsse weitere Anhänger von Jamaal auf den Plan rufen. Sie rennt zurück auf die Straße um der herannahenden Meute zu entkommen und fordert gleichzeitig per Funk eine sofortige Evakuierung an, wird kurz darauf jedoch von einem Schuss am Bein getroffen. Mit letzter Kraft rettet sie sich humpelnd in ein Haus und verbarrikadiert die Tür. Verwundet und ohne Aussicht auf baldige Rettung, richtet sie ihre Schusswaffe auf einmal gegen ihren eigenen Kopf. Ironischerweise ist es Aiden, welcher ihr im letzten Augenblick einen Ausweg offenbart, indem er eine Leiter durch ein Loch in der Hausdecke fallen lässt. Doch auch auf den Dach gehen Holmes schnell die Optionen aus, da sie von allen Seiten umzingelt ist. In sprichwörtlich letzter Minute erscheinen jedoch zwei Hubschrauber des Militärs und bringen sie in einer dramatischen Rettungsaktion in Sicherheit.

Beyond: Two SoulsBeyond: Two Souls

Wie bereits zuvor einmal erwähnt, stehen bei »Beyond« Entscheidungen und deren Konsequenzen im Vordergrund. Der Spieler wird eine Vielzahl an Möglichkeiten bekommen, mit denen er die Handlung sowie deren Verlauf in vielerlei Hinsicht beeinflusst. Obwohl ein alternativer Lösungsweg auf den ersten Blick nicht ersichtlich scheint, bestätigte Fondaumière bei einer Fragerunde für Journalisten, dass das Ende der Somali-Szene durchaus anders aussehen kann. Wird somit Salim ein weiteres Mal in der Geschichte auftauchen und sogar eine wichtige Rolle spielen? Wenn ja, wird es einen Unterschied machen ob sein Vater tot oder lebendig ist? Diesen Fragen ging der Co-CEO gekonnt aus dem Weg, sagte allerdings es gäbe mehr als einen Weg um Jamaal zu beseitigen.

"Figuren können (weiter)leben oder sterben und all dies wird Einfluss auf die weitere Geschichte haben [...] Man wird jedoch am Ende eines jeden Levels nicht wissen was als nächstes kommt (Anmerkung: Schon alleine aufgrund der Tatsache, dass die Handlung nicht chronologisch sein wird). Teilweise wird der Spieler sogar zuerst die Ausgangsituation sehen und später lernen wie es dazu kam." So ähnlich war es auch beim Vorbild »Heavy Rain«, allerdings scheint »Beyond: Two Souls« an dieser Stelle weitaus vielschichtiger und komplexer zu sein. "Unterschiedliche Lösungen führen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Das ist die grundsätzliche Idee hinter allem. [...] Es wird kein klassisches Game Over geben, stattdessen wird die Handlung an einem bestimmten Zeitpunkt zu Ende sein."

Anlässlich der E3 sind außerdem zwei neue Trailer veröffentlicht worden, welche einige Schlüsselelemente sowie eine Vielanzahl an Szenen und Schauplätzen zeigen. Wie im Gameplay Trailer zu sehen ist, wird es in »Beyond« unter anderem situationsabhängige Animationen, Bewegungen und Interaktionen, eine einfache und zugängliche Steuerung, ein innovatives Interaktionskonzept sowie ein neues Actionsystem basierend auf Bullet Time & Motion geben. Im zweiten Video sieht man Ellen während der militärischen Grundausbildung bei der CIA und dem damit verbundenen Kampftraining. Dies alles endet schließlich mit einigen Ausschnitten aus dem zuvor beschriebenen Somalia-Einsatz. Im Rahmen der Messe hatte einige Pressevertreter zudem die Möglichkeit diesen Level sowie die Sequenz "Haunted", bei der sich Jodie auf der Flucht vor der Polizei befindet, selbst zu spielen. Teilweise sehr detaillierte Berichte mit ersten Eindrücken, Erfahrungen und Gedanken kann man auf den (englischsprachigen) Webseiten von Thunderbolt, 2D-X, Gamer Horizon und IGN nachlesen. Insgesamt erscheint die Grafik nach rund zwei Jahren Entwicklungszeit nicht mehr so spektakulär wie noch zu Beginn - was jedoch im Angesicht der kommenden Playstation 4 Konsole und ihren Möglichkeiten nicht weiter verwundern sollte - und die Steuerung ist angeblich stellenweise sehr ungenau und verbesserungswürdig. An ersterem kann Quantic Dream nun nicht mehr viel ändern, hinsichtlich der Spielereingaben lässt sich bis zum finalen Release bestimmt noch ein bißchen Feintuning betreiben.

» Beyond: Two Souls - E3 2013 Trailer «



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(Format: AVI | Codec: XviD | Dauer: 2:20 min | Auflösung: 640x360 | Größe: 19,2 MB)
© Sony Computer Entertainment Europe / Quantic Dream. All rights reserved.

» Beyond: Two Souls - E3 2013 Gameplay Trailer «



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(Format: AVI | Codec: XviD | Dauer: 3:54 min | Auflösung: 640x360 | Größe: 32,7 MB)
© Sony Computer Entertainment Europe / Quantic Dream. All rights reserved.

Keine Blöße wird sich das Entwicklerstudio bei der deutschen Synchronisierung geben. Mit Manja Doering (spricht Ellen Page in »Hard Candy«, »Smart People« und »Peacock«) und Reiner Schöne (spricht Willem Dafoe u.a. in »Spiderman« und »Mr. Bean macht Ferien«) setzte man auf bekannte Stimmen, welche die Fans der beiden Schauspieler entzücken dürften. Dem gegenüber steht als kleiner Wermutstropfen lediglich der knackige Preis von etwa 70 bis 80 Euro für die deutsche beziehungsweise europäische Auflage. Diese sind somit deutlich teurer als ihr Pendant aus England. Spieler, die sowieso lieber Ellens Originalstimme haben wollen und der englischen Sprache mächtig sind, greifen deshalb nach wie vor besser zur günstigeren UK-Version (etwa 40 bis 50 Euro inklusive Versand). Inzwischen steht auch fest, dass in Deutschland eine "Special Edition", sprich eine Steelbook-Variante mit Bonusmaterial angeboten wird. Laut Sony soll jeder Interessante ein entsprechendes Exemplar bekommen können. In Frankreich machte kürzlich ein Gerücht bezüglich eines »Beyond« PS3 Konsolenbundles die Runde, eine Bestätigung steht jedoch noch aus. Da allerdings selbst das im Juni erschienene »The Last of Us« zusammen mit einem Grundgerät angeboten wurde, wird ein ähnliches Angebot zum Release des Spiels am 9. Oktober 2013 vermutlich nicht lange auf sich warten lassen.

KCRW - Guest DJ Project - Ellen Page (06/12/2013)

Am 12. Juni besuchte Ellen den Radiosender KCRW in Santa Monica und war dort zu Gast beim "Guest DJ Project". Im Mittelpunkt der Radioshow standen Ellens Lieblingssongs sowie die Bands und Sänger, welche insbesondere bei den Vorbereitungen auf die nächste Filmrolle immer wieder eine wichtige Rolle spielen. Zu den absoluten Favoriten gehören in diesem Zusammenhang "Fool" von Cat Power und "Stone Bridge" von Adam Hurst. Zur Einstimmung auf den kommenden Film hört sie hingegen meist Cat Power oder Arcade Fire. Der komplette Podcast kann auf der Webseite von KCRW beziehungsweise der Audio-Sektion von EPO wahlweise angehört oder heruntergeladen werden.

Touchy Feely Promo Banner

Nur 2 Tage später, also am 14. Juni, veröffentliche Magnolia Pictures den ersten Trailer zu Lynn Sheltons »Touchy Feely«. Der Film wird ab dem 1. August über die Onlineplattform iTunes nach dem Video-on-Demand Prinzip angeboten und kommt anschließend am 6. September in die amerikanischen Kinos. Obwohl ein deutscher Kinostart noch nicht in Sicht ist, lässt sich immerhin vermelden, dass der Film Ende Juni beim Filmfest in München seine Deutschlandpremiere gefeiert hat. Dies kann man durchaus als gutes Omen betrachten.

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Datum: 28.07.2013 - 23:18:24 Verfasst von Dominik
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»Beyond: Two Souls« beim Tribeca Film Festival / Promokampagne für »The East« / Eindrücke vom »X-Men: DoFP« Set
Tribeca Film Festival 2013Beim diesjährigen Tribeca Film Festival in New York wurde Quantic Dreams kommenden PS3 Titel »Beyond: Two Souls« aufgrund der einzigartigen Symbiose von interaktivem Film und Videospiel eine ganz besondere und bis dato einmalige Ehre zuteil. Während der rund zweistündigen Präsentation wurden nicht nur 35 Minuten an neuem Gameplay-Material unter dem Motto "Homeless in a nutshell" sowie ein neuer Trailer vorgestellt, sondern es gab auch eine Podiumsdiskussion und Fragerunde unter der Leitung von Harold Goldberg, Gründer des New York Videogame Critics Circle, mit David Cage and einem Darstellertrio bestehend aus Ellen Page, Kaddeem Hardison und Eric Winter.



Bei der gezeigte Demo handelte es sich um ein mögliches Szenario innerhalb des Spiels, in dem die Hauptfigur Jodie Holmes vor ihren CIA Mentoren weggelaufen ist, nun alleine auf den winterlichen und bitterkalten Straßen umherirrt und sich schließlich einer Gruppe von Obdachlosen anschließt, welche in einem verlassenen Gebäude Unterschlupf gefunden haben. Gleichzeitig war das Video mit etlichen kleinen, herzerwärmenden Momenten gespickt, die die ganze Palette an Emotionen von »Beyond« aufzeigen: Zunächst erhält Jodie von einem ihrer neugewonnen Freunde die Aufgabe Geld für eine ebenfalls obdachlose und gleichzeitig schwangere Frau für den Kauf von Lebensmittel aufzutreiben. Während der Spieler nun auf den Straßen frei umherläuft, werden ihm an bestimmten Stellen Möglichkeiten der Interaktion angeboten. Nähert man sich einer Bar wird man beispielsweise von einem hinterhältig aussehenden Mann angesprochen, welcher Jodie auffordert ihm in den Hinterhof zu folgen und für eine gewisse Dienstleistung Geld anbietet. Der Spieler in der Demo entschied sich jedoch dafür dieses moralisch eher fragwürdige Angebot abzulehnen und stattdessen zum Ende der Straße zu laufen. Dort leihte es sich von einem Straßenmusikanten eine Gitarre und stimmte daraufhin den Song "Lost Cause" des US-amerikanischer Musikers Beck's an, um das dringend benötigte Geld aufzutreiben. Besonders Ellens Gesangsperformance geht einem in dieser Situation ans Herz. "Ich habe dies vorgeschlagen, das Lied performt, David gefiel es und schließlich haben wir es auch verwendet", scherzte Ellen bei der Veranstaltung. "Damit sind meine gitaristischen Fähigkeiten aber auch schon ausgeschöpft. Ich habe auch in »Juno« gesungen, aber das war ziemlich einfach, da es nur zwei Strophen waren. Ich wünschte ich wäre eine talentierte Musikerin".

In einer anschließenden Szene sieht man die total verzweifelte und entmutigte Jodie auf der Brüstung einer Autobahn stehen und bekommt vom Programm die Optionen "Jump" (Sprung) oder "Back away" (Zurückweichen) angeboten. Da es kein "Game Over" im klassischen Sinne ist, wird das Spiel an dieser Stelle so oder so nicht enden - selbst wenn der Spieler, wie in der Präsentation, letztendlich entscheidet zu springen. Die junge Protagonistin wird nämlich in diesem Fall von ihrem unsichtbaren Begleiter Aiden aufgefangen und wieder zurück auf die sichere Plattform befördert. Dies hat wiederum eine äußerst emotionale Ansprache von Jodie zur Folge, welche ihn anfleht sie endlich in Ruhe und sterben zu lassen. Wenn nun glaubt die getroffene Entscheidung hat somit keinerlei Auswirkungen, der irrt gewaltig. Um es mit David Cages eigenen Worten zu formulieren: "Die grundlegende Idee ist es den Spieler in die Rolle der Hauptfigur zu versetzen und ihn eigene Entscheidungen treffen zu lassen. Jede Auswahl verändert die gesamte Geschichte. Der Spieler entscheidet was er tun möchte, wo er hingeht und was er sagt. Die Story passt sich entsprechend an." Auf diese Weise wird man in der Lage sein eine eigene Handlung zu kreieren und fungiert nicht nur als Darsteller, sondern auch als Drehbuchschreiber und Regisseur bei diesem Erlebnis.

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"Es ist die Geschichte eines Lebens", erklärte der CEO von Quantic Dream dem Publikum. "Es ist eine Reise im Leben einer bestimmten Person und wir erleben verschiedene Momente im Leben von Ellen Pages Figur Jodie Holmes. Egal ob sie nun fröhlich oder traurig ist, der Spieler ist immer an ihrer Seite und erlebt alles hautnah. Die besondere Art und Weise der Erzählung und nicht zuletzt die interaktiven Einflussmöglichkeiten auf den Verlauf der Handlung waren Schlüsselfaktoren, welche Ellens Interesse geweckt haben. "Anfangs hatte ich keine Ahnung was er wirklich bedeutet Teil eines Videospiels zu sein", räumte die Kanadierin ein. "Ich hatte keine genaue Vorstellung darüber was mich erwartet. Ich kam in den vergangenen 10 Jahren kaum mit Videospielen in Berührung und habe irgendwo bei »Crash Bandicoot« aufgehört. Doch am Ende fand ich es total überwältigend. Als ich mich mit »Heavy Rain« auseinandersetzte, war ich hin und weg. Meine Kenntnisse über Spiele waren am Anfang stark beschränkt und ich hatte keine Ahnung, dass die Technologie schon so weit fortgeschritten ist. Doch die Kombination aus interaktivem Gameplay und filmischer Erzählung hat mich sehr angesprochen. Das war absolut faszinierend. Ich habe mich dann mit David zusammengesetzt, der mir von dieser weiblichen Protagonistin und ihrer Reise erzählt hat. Ich war wie weggeblasen."

Die etwa einjährige Drehphase spielte komplett in einem äußerst spartanisch beziehungsweise nur mit dem Nötigsten ausgestatteten Motion Capture Studio in Paris ab; die tatsächlichen Kulissen und Umgebungen wurden erst in der Postproduktion von Animatoren entworfen und hinzugefügt. Dies war für viele eine neue Erfahrung. Cage erinnerte sich noch gut an den Moment als die Darsteller zum ersten Mal am Set waren: "Am ersten Tag schienen sie echt verloren zu sein, da das Set leer war. Außerdem waren sie aufgrund der Motion-Capture Anzüge und den rund 90 Markern im Gesicht äußerst verunsichert und kamen sich sogar dämlich vor. Sie fragten "Wo ist die Kamera?" Die Antwort war, es gibt keine Kamera. Die Kameras sind in einem 360 Grad Radius angeordnet, so dass man in keine bestimmte Richtung schauen muss. "Was ist mit der Beleuchtung?" Es gibt keine Beleuchtung. "Wo sind die Markierungen auf dem Boden?" Es gibt keine Markierungen. Dies führte dann schließlich zur letzten und wichtigsten Frage: "Was mache ich hier eigentlich?" Auch wenn viele zuerst noch recht hilflos wirkten, passten sie sich schnell den neuen Arbeitsbedingungen an. "Bereits am zweiten Tag zeigten sie alle dieselbe Reaktion: Eine Sekunde. Das bedeutet, dass ich frei und ungebunden bin. Niemand wird mich fragen in eine bestimmte Richtung zu schauen und ich muss mir keine Gedanken um die Ausleuchtung machen. Ich kann mich voll und ganz auf mein Schauspiel, meinen Text und meine Rolle konzentrieren. Sie erkannte welche Freiheiten und Möglichkeiten dieses Projekt im Gegensatz zu den meisten Filmen bieten."

Dies war auf den anderen Seite auch bitter notwendig, da sich der Dreh insbesondere für die Hauptdarstellerin als außerordentlich schwierig und anstrengend herausstellte. Für Ellen standen jeden Tag etwa 32 Seiten aus dem Drehbuch auf dem Programm, was sie beiläufig als "super Übung" bezeichnete. Bei einem gewöhnlichen Film werden an einem einzigen Tag durchschnittlich ein bis fünf Seiten verfilmt, abhängig von dessen Komplexität. Doch ohne die ständige Neujustierung von Kamera, Licht und Ton geht der Dreh bei Motion-Capturing grundsätzlich um ein vielfaches schneller vonstatten. Dadurch sind die Darsteller aber auch nahezu täglich gezwungen sich Dialoge vom Umfang einer vollständigen TV Folge einer Serie zu merken. "Es ist ein Nonstop-Programm", betonte Page. Gleichzeitig muss man jedoch auch beachten, dass sie in fast jeder Szene zu sehen ist. Dadurch musste sie verschiedenste Textzeilen in der jeweiligen Situation parat haben und diese ohne größere Unterbrechung mit der bestmöglichen emotionalen Glaubwürdigkeit wiedergeben. Das gehört wohl zum Schwierigsten was man von einem Schauspieler verlangen kann. Die Darstellung einer Figur von einer Sekunde auf die andere zu verändern ist schon schwer, dies jedoch auf die gleiche Art und Weise immer und immer wieder zu tun ist phänomenal. Ihre Wegbegleiter Cage, Hardison und Winter zeigten auf jeden Fall größten Respekt für Ellen Virtuosität und Hingabe und bezeichneten ihre Leistung schon jetzt als eine der besten in ihrer Karriere. Auch die Presse ist ähnlicher Meinung und bezeichnet ihre Darstellung als "the most convincing digital acting display so far", lobt jedoch gleichzeitig auch das Videospiel an sich für seinen herausragenden und wegweisenden Fotorealismus.



»Beyond: Two Souls« wird voraussichtlich am 8. Oktober 2013 in Nordamerika und Europa erscheinen. Eine Special Edition des Spiels inklusive Steelbook, einer exklusiven Spielsequenz, dem Soundtrack, dynamische Designs, einem Avatar-Paket sowie Making-of-Featurettes ist derzeit nur für Amerika und England angekündigt. Ob diese Variante auch hierzulande erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt. Um sicherzustellen, dass man die Originalstimme von Ellen erleben kann, ist es aus meiner Sicht ohnehin keine schlechte Idee aufgrund des identischen RegionalCodes 2 zur englischen Auflage zu greifen.

» Beyond: Two Souls - Gameplay Footage (27.04.2013) «



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» Beyond: Two Souls - Tribeca Trailer (27.04.2013) «



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Im Vorfeld zum bevorstehenden Kinostart in den USA am 31. Mai, hat Fox Searchlight in der Zwischenzeit den zweiten Trailer zu »The East« veröffentlicht und ist dazu übergegangen fast täglich neue Ausschnitte, TV Spots, Featurettes und neue Filmstills unters Volk zu mischen. Wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, ist das für jemanden wie mich keine einfache Situation. Man kann schließlich nicht das gesamte Internet und überhaupt alle Vorkommnisse im Auge behalten. Dennoch versuche ich natürlich mein Bestmöglichstes zu tun um euch mit den neusten Informationen und Inhalten zu versorgen. Darüber hinaus wurde der Film mittlerweile auf dem ein oder anderen amerikanischen Filmfestival sowie im Rahmen von freien Vorab-Screenings und speziellen Veranstaltungen in Orten wie Washington, Boston, Chicago und Dallas gezeigt, bei denen neben Zal Batmanglij und Brit Marling auch immer Mitglieder des Casts anwesend waren. Ellen war beispielsweise bei einer Vorführung in Toronto, Kanada mit von der Partie.


Sie wird auch in den kommenden Tagen durch Auftritte in der »Daily Show with Jon Stewart« am Montag, den 20. Mai und der »Late Late Show with Craig Ferguson« am Dienstag, den 28. Mai einen weiteren Beitrag zur aktuellen Promotion-Tour leisten. Abgesehen von allen derzeit verfügbaren Stills in der Gallery findet ihr unten eine Vielzahl von Videoclips, welche einen kleinen Vorgeschmack auf den Spionagethriller geben. Der deutsche Kinostart für »The East« ist für den 18. Juli 2013 vorgesehen.

» The East - Zweiter US Trailer (25.04.2013) «



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» The East - Webclip - Going Undercover «



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» The East - Webclip - New Mission «



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» The East - Featurette: The Story «



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» The East - Featurette: Casting The East «



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Out ThereAm 19. April wurde auf IFC das Staffelfinale der Animationsserie »Out There« ausgestrahlt. Ellen und die Komikerin Sarah Silverman hatten darin einen Gastauftritt und liehen den Figuren Amber und Amy ihre Stimme. Diese gehören zum "Cool Kid" Jahrbuchteam und nehmen Hauptfigur Chad mit fiesen Hintergedanken in ihren Reihen auf. Obwohl die Serie unter anderem von Bubbleblabber, der Los Angeles Times und auch der New York Times gute Kritiken erhalten hat, steht deren Fortsetzung momentan noch in den Sternen. IFC hat sich als verantwortlicher Sender bis dato noch nicht dazu geäußert ob und wann es eine zweite Staffel geben wird.

» IFC - Out There - S01E10 - Ace’s Wild (19.04.2013) «



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Seit dem letzten Update haben zudem die Dreharbeiten an »X-Men: Days of Future Past« in Montreal, Kanada begonnen. Obwohl Regisseur Bryan Singer die immer größer werdende Fangemeinde fleißig mit den neusten Eindrücken vom Set sowie Casting-Updates über die Internetplattform Twitter versorgt, mangelt es nach wie vor an handfesten Informationen und Fakten zum nächsten Mutantenspektakel. Was wir bislang wissen ist, dass ein Großteil der Schauspieler von »X-Men: The Last Stand« (»X-Men: Der letzte Widerstand«) und »X-Men: First Class« (»X-Men: Erste Entscheidung«) ein weiteres Mal in ihre jeweiligen Rollen schlüpfen. Abgesehen von Ellen, die erneut Kitty Pryde spielt, wird sogar die hochschwangere Halle Berry als Ororo Munroe aka Storm einen (vermutlich eher kleinen) Gastauftritt haben. Neu im Cast sind Peter Dinklage, Omar Sy, Booboo Stewart (James Proudstar/Warpath), Fan Bingbing (Clarice Ferguson/Blink) und Evan Peters (Quicksilver). »X-Men: Days of Future Past« soll nach dem derzeitgen Stand der Dinge am 18. Juli 2014 weltweit in die Kinos kommen.



Achja, für alle die es interessiert, EPO hatte am 30. April sein siebtes Jubiläum und ist somit seit nun mehr 7 Jahren online!


Datum: 20.05.2013 - 22:46:00 Verfasst von Dominik
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