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Ellen Page gibt ihr Regiedebüt mit »There's Something in the Water« beim Toronto International Film Festival 2019

TIFF 2019Sechs Wochen nach ihrem denkwürdigen Auftritt in der "Late Show with Stephen Colbert" flogen Ellen Page und zwei ihrer engsten Freunden, Ian Daniel und Julia Anderson, mit denen sie bereits für die VICELAND-Serie »Gaycation« zusammenarbeitete, nach Nocia Scotia um dort Fälle von Umweltrassismus zu dokumentieren. Das Ergebnis ist eine Dokumentation mit dem Titel »There's Something in the Water«, die beim kommenden Toronto International Film Festival (TIFF) am 8. September ihre Weltpremiere feiern wird. Außerdem wird das rund 73 Minuten lange Werk nicht nur in den Regionen zu sehen sein wo die Dreharbeiten stattgefunden haben, sondern auch am 14. September als Bestandteil des diesjährigen Atlantic International Film Festival in Ellens Heimatstadt gezeigt. Die Doku basiert größtenteils auf dem 2018 erschienenen, gleichnamigen Buch der Dalhousie University Professorin Ingrid Waldron und beschäftigt sich mit einheimischen und afrikanischen Frauen in Nova Scotia, welche sich gegen die Umweltzerstörung in ihren jeweiligen Kommunen zur Wehr setzen.

There's something in the water

In einem Artikel des Halifax Examiner enthüllte Joan Baxter, die Autorin von "The Mill – Fifty Years of Pulp and Protest", dass eine "sonderbare Verkettung" zur Entstehung des Films geführt hat. Alles begann gegen Ende des Jahres 2018 als Ellens gute Freundin Lil MacPherson, die Miteigentümerin des Wooden Monkey Restaurant und mittlerweile Kandidatin für die Grünen in Dartmouth – Cole Harbour, ihr ein Exemplar von Baxters Buch gab. Die Schauspielerin verschlang das Werk regelrecht und war schockiert über den Umweltrassismus, unter dem die so genannte Pictou Landing First Nation (PLFN) seit der Inbetriebnahme der Zellstofffabrik am Abercrombie Point im Jahr 1967 leidet. Das dort fabrizierte Abwasser vergiftete sofort das Wasser, tötete sämtliche Fische und erzeugte eine toxische Lagune nahe dem Gebiet der PLFN. Aufgebracht von dieser Ungerechtigkeit begann Page Nachforschungen zu ähnlichen Fällen in Nova Scotia und landete schließlich bei Waldrons Buch, das ihr weitere ungeheuerliche Beispiele lieferte. Auf diese Weise kam sie zur Schlußfolgerung, dass es sich beim Umweltrassismus "grundsätzlich um die überproportionalen Anzahl an Mülldeponien und industrieller Umweltverschmutzung zu Lasten von einheimischen und dunkelhäutigen Gemeinschaften" handelt; eine Gegebenheit, welche man nicht nur in der Region Nova Scotia sondern zwischenzeitlich in ganz Kanada findet.

Von ihrem Zuhause in New York aus, sprach Ellen anschließend mit den bodenständigen Mi’kmaw Großmüttern, die versuchen das Wasser des Shubenacadie River vor dem Alton Gas Projekt zu schützen. Bei diesem Vorhaben sollen nahe der Gemeinde von Stewiacke massive Salzkavernen ausgehöhlt werden um diese anschließend zur Speicherung von natürlichen Gasen nutzen zu können, wobei die dabei entstehenden Salzlaken direkt in den genannten Fluß abgeleitet werden. Diese Speichermethode hat nicht nur eine hohe Fehlerquote von bis zu 65%, sondern stellt auch eine Gefahr für das Grundwasser dar. Nach dem Gespräche realisierte Page, dass an dieser Stelle ein neuer Fall von Umweltrassismus im Gange ist und reichte Waldrons Buch an ihren Freund Ian Daniel weiter. Dies wiederum führte letzten Endes zu den spontanen Dreharbeiten in Nova Scotia wie Ellen berichtet: "Wir hatten zuerst geplant einfach die Kameras laufen zu lassen. Wir hatten keine Vorstellung wie das Endergebnis aussehen könnte und ob wir die einzelnen Videos einfach online stellen würden. Wir wussten einfach diese Stimmen sollten gehört werden und das so schnell wie möglich. Und das war's. Wir hatten eine Vorlaufzeit von rund 2 Wochen, flogen nach Nova Scotia und machten uns ans Werk; Ian Daniel, Produzentin Julia Anderson und ich."

There's something in the water

Abgesehen von der zuvor geschilderten Situation in Stewiacke gibt es Filmmaterial von zwei weiteren Fällen von Umweltrassismus in Nova Scotia, wobei einer in Shelburne County stattfindet. Dies ist eine Provinz im Südwesten aus der Ellens Familie ursprünglich stammt. Seit Jahrzehnten sind die Menschen der überwiegend dunkelhäutigen Gemeinschaft dort der Umweltverschmutzung durch eine in den 40er Jahren erschlossene Mülldeponie nahe ihrer Wohngegend ausgesetzt. Obowhl diese mittlerweile geschlossen ist, befinden sich immer noch außerordentlich viele Gifte im Wasser, was enorme Auswirkungen hat. Page und ihr Team trafen sich auch mit Mitgliedern der Pictou Landing First Nation um sich ein eigenes Bild von der berüchtigten Boat Harbour Lagune zu machen. Seit 52 Jahren erleidet die lokale Gemeinde eine Geruchbelästigung durch die Emissionen einer Papierfabrik, die wegen den vorherrschenden Winden über das Reservat ziehen. Gleichzeitig hat das Abwasser den einst schönen Strand der Northumberlandstraße (eine Meerenge zwischen New Brunswick und Nova Scotia) sowie die Bucht Boat Harbour zerstört und beide Gebiete zu Sperrzonen gemacht. Ellen beschrieb die Gegend als "postapokalyptisch" und fügte hinzu, dass sie sich Vorort sogar übergeben musste, denn sie hatte noch nie zuvor solch einen Gestank erlebt.

There's something in the water

Als bei der Nachbereitung klar wurde das alles auf einen Langzeitfilm hinausläuft, entschloss sich das Team schließlich dazu diesen beim TIFF einzureichen. Ellen erinnerte sich, dass "es eine wahnsinnige Hektik war. Aber das TIFF ist ein perfekter Ort um einen Film zum ersten Mal zu zeigen. Es war ein Versuch, aber letztendlich gehört das Toronto International Film Festival zu einem der renommiertesten Filmfestivals in der Welt, und um ehrlich zu sein wollte ich genau ein solches Publikum erreichen." Page ist davon überzeugt, dass die Dokumentation die kanadischen Mitmenschen auf eine Reise mitnehmen wird, die sie "schockt", und zeigte sich erfreut darüber, dass der Film beim Festivalkomitee offensichtlich gut angekommen ist und daraufhin eine Einladung zur Vorstellung der Dokumentation als Teil des offiziellen Festivalprogramms erfolgte.

There's something in the water

Als sie während des Telefoninterviews mit Joan Baxter gefragt wurde, was sie hofft mit der Doku zu erreichen, antwortete Ellen Page: "Ich möchte, dass diesen Frauen Gerechtigkeit widerfährt. Ich möchte, dass diese Frauen gehört werden. Ich möchte, dass sie gefeiert werden ... die Tatsache, dass die Schädigung unserer Umwelt sowie die Polizeipräsenz rund um die Pforten von Alton Gas in der Zwischenzeit zum Alltag gehören ist katastrophal. Oder die Tatsache, dass diese Frauen, wie etwa die drei festgenommenen Großmütter, zu Kriminellen erklärt werden. So für mich, dieser Film ist ... er ist für sie. Und hinsichtlich der Zuschauerresonanz hoffe ich, dass die Leute inspiriert sein werden und merken "Verdammt, ich habe Einfluss. Ich kann und werde ihn nutzen. Ich werde Gebrauch von meinem Privileg machen." Aber in erster Linie möchte ich einfach, dass diese Frauen die Unterstützung und den Respekt bekommen, den sie verdienen."

TIFF 2019 - »There's Something in the Water« - Vorführtermine
Datum/UhrzeitOrt/KinoTickets
Sonntag, 8. September - 17:45 UhrElgin Theatre»»»
Samstag, 14. September - 16:15 UhrWinter Garden Theatre»»»
Sonntag, 15. September - 15:30 UhrScotiabank Theatre»»»


Datum: 15.08.2019 - 22:43:52 Verfasst von Dominik
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Letztes Update: 29.08.2019 Twitter  Facebook  YouTube  Instagram  Tumblr  Datenschutzerklärung DSGVO  HiStats © 2006-2019 TeamEPO
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